Meine Geschichten

Liebe Eltern,

wer Kinder hat kann Geschichten erzählen und ein paar davon habe ich Ihnen aus meiner Erfahrung mit Eltern herausgesucht. Es sind  Geschichten, die sowohl die Eltern als auch die Kinder verändert haben.

 „das ständige Ermahnen“

 Fabio scheint schwerhörig zu sein. Die Bitten seiner Mutter nach etwas Hilfe überhört er geflissentlich.  Ob es nun um das Aufräumen des Zimmers geht, den Abfall nach unten zu bringen oder aber um das  Erledigen der Hausaufgaben, erledigt wird das Wenn überhaupt, nach vielen Aufforderungen oder aber der Androhung von Arrest. Die Mutter war mit ihrem Latein am Ende, als Sie zu uns in die Schule kam. Tränen, Stress und Auseinandersetzungen bestimmten den Alltag.

„Hat mein Kind AD(H)S?“

 Jan kam zu uns das erste Mal mit seiner Mutter. Bei einem persönlich geführten Gespräch erfuhren wir, dass Jan im Unterricht sich schlecht konzentrieren kann, stört und ihm das Sitzen schwerfällt. Weiter führt sein Verhalten dazu, dass es im Pausenhof zu Auseinandersetzungen mit Mitschülern kommt. Bei Unterhaltungen redet er dazwischen und findet bei seinen Ausführungen kein Ende. Die Schule hatte den Eltern empfohlen, ihn auf AD(H)S untersuchen zu lassen. Der letzte Satz der Mutter:    Wir wissen einfach nicht mehr weiter.

„Mein Kind geht nicht nach draußen“

 Stephanie kommt aus der Schule, erledigt mehr oder weniger gut ihre Hausaufgaben und danach ist der Fernseher und Computer ihr täglicher Begleiter. Die Kommunikation zur Außenwelt findet bei ihr nicht statt. Die Zeit zerrinnt unter ihren Fingern, ohne dass sie etwas Sinnvolles damit anzufangen weiß. Freunde und Hobbys sind ein Fremdwort für sie. Das Ergebnis: Schulnoten verschlechtern sich, die Kommunikation und das Konzentrieren fällt ihr zunehmend schwerer, sie kennt keine Perspektiven und Abwechslungen. Niemand ist da, der ihr zeigt, dass wesentlich mehr in ihr steckt, der sie an die Hand nimmt und ihr neue Wege aufzeigt.

„Der Draufgänger“

 Jeder Kindergarten und Schule hat ihn, den berühmten „Draufgänger“ den Klassenstärksten. Sein Ziel, schwächere ohne Selbstbewusstsein ausgestattete Mitschüler zu unterdrücken – zu schlagen – zu demütigen. Ben war einer dieser unterdrückten Jungen, dessen täglicher Gang zum Kindergarten unter Tränen stattfand. Im Grunde ein gesunder, für sein Alter gut gebauter Junge, im Innern jedoch schüchtern und ohne das gewisse Selbstvertrauen. Sein Glaube an sich war an der Eingangstüre des Kindergartens verschwunden. Für den „Draufgänger“ das gefundene Opfer. Täglich brachte Ben neue Hiobsbotschaften mit nach Hause. Einmal waren es ausgerissene Haare, ein anderes Mal der zerrissene Pullover. Können Sie uns helfen, war die Frage der Eltern an uns.

Sind diese Geschichten frei erfunden? Oder erkennen Sie in einer dieser Geschichten ihr Kind?

Gibt es eine Lösung für diese Probleme?

                                                                           Ja – Kampfsport!

 Fragen von Eltern an uns, die immer wieder auftauchen.

Sie haben Ihre Überlegung ihr Kind zum Kampfsport anzumelden mit anderen Eltern, Freunden oder Großeltern besprochen. Dann sind Ihnen bereits oder es werden Ihnen folgende Einwände dagegen zu Ohren kommen:

Hat dein Kind überhaupt die Veranlagung diese Sportart zu betreiben?

In letzter Zeit bekommen wir sehr viele Anfragen von Eltern, deren Kinder bisher in einer Mannschaftssportart trainieren und Zusehens unglücklicher werden. Wir haben das einmal analysiert und sind zu folgenden Ergebnissen gekommen. Viele Kinder in einer Mannschaftssportart gehen regelmäßig zum Training und trainieren für ihre Verhältnisse sehr gut. Letztendlich ist aber der Trainer gezwungen um eine gute Leistung gegenüber seinem Verein abzuliefern, die seiner Meinung nach besten Kinder einzusetzen. Das Ende vom Lied, es sind eigentlich immer die gleichen die spielen und immer die gleichen, die auf der Ersatzbank sitzen, das kann zermürben.

Kommt dann noch die Frage der Eltern, die am Spielfeldrand sitzen oder stehen nach dem „Warum“, verliert jedes Kind sehr schnell das Interesse an seinem Sport. Warum ist das im Kampfsport anders.

Jedes Kind wird gefördert und genau in dem Bereich, was ihm zum nötigen Spaß verhilft. Das eine Kind ist im Kämpfen gut, dass andere im Bereich Techniken. Das Ergebnis bei allen ist aber, das Selbstvertrauen und die Leistungsbereitschaft nehmen sprunghaft zu und es ist für seinen eigenen Erfolg zuständig, es wird damit umgehen können, auch einmal zu verlieren, ohne dabei aufzugeben.

Ist mein Kind nicht noch zu jung dazu?

 Unsere Schule war eine der Ersten in Deutschland, die anfing mit Kindern ab 3 Jahren, zu trainieren. Im Grunde zeigten und trainierten wir mit den Kindern was links und rechts ist, balancierten mit ihnen, lernten ihnen auch beim Spielen Rücksicht auf ihren Partner zu nehmen, oder aber auf einem Bein zu stehen. Richtig! Eigentlich Motorik Schulung

WIR NANNTEN ES KARATE – ES KLANG  COOLER  IM  KINDERGARTEN.

Man hört immer Kampfsport ist brutal, da willst du dein Kind hintun?

Gestatten Sie mir einen Vergleich. An jedem Wochenende (auch im Jugendbereich) kommt es im Fußball in Deutschland zu mehr Verletzungen, als im gesamten Jahr im Kampfsportbereich. Sie kennen bestimmt zu Genüge die Artikel aus den Medien von Schlägereien unter Fans nach dem Fußballspiel, waren oft genug Beobachter, wie Schiedsrichter selbst von Spielern und anwesenden Eltern beschimpft und angegriffen wurden.  Das kommt im Kampfsport nicht vor. Von Anfang an wird den Kindern beigebracht, ihre Mitmenschen und Partner beim Training mit Respekt zu behandeln. Dieses Erlernte spiegelt sich auch im Umgang mit Mitschülern in der Schule wieder. Lehrer haben uns bestätigt, dass Kinder die Kampfsport betreiben, ihnen respektvoller gegenüber auftreten.

Je nach Alter der von uns unterrichten Kinder und Schüler, legen wir Wert auf eine altersgerechte Ausbildung, dass zu ihrer persönlichen Entwicklung beiträgt.

Kann mein Kind sich bei dieser Sportart verletzen?

Natürlich, wenn man als Lehrer gewisse Sachen aus den Augen verliert. In unseren Schulen ist im Kinderbereich alles auf diese Zielgruppe ausgerichtet, von speziellen Trainingsgeräten wie Sandsäcken, über Pratzen bis hin zu Bodenmatten. Unser Training ist so aufgebaut, dass wir jederzeit den Überblick über die uns anvertrauten Kinder haben. Seit der Eröffnung unserer Schule ist es noch nie zu einer nennenswerten Verletzung gekommen.

Kampfsport – ein Jungensport?

Ganz im Gegenteil, auch Mädchen fanden von Anfang an in unseren Schulen Spaß am Kampfsport. Schauen wir auf unserer Erfolgsbilanz, die unsere Kinder auf den Turnieren errungen haben, so sind es auch immer mehr Mädchen, die auf den vordersten Plätzen zu finden sind, Tendenz steigend.

Mein Kind soll Kampfsport machen

 Wir erleben es täglich, Eltern erscheinen mit ihren Kindern bei uns in den Schulen und äußern ihren Wunsch nach Kampfsporttraining für ihre Kinder. TOLL! Einige der Kinder ist es noch gar nicht ganz klar, wo sie jetzt eigentlich gelandet sind. Um das zu klären, führen wir sowohl mit den Eltern wie auch mit den Kindern ein persönliches Gespräch, geben dem Kind die Möglichkeit zum Probetraining und fragen es danach auch, ob es ihnen Spaß gemacht hat, und zwar ohne dass die Eltern dabei sind. Ist das erst einmal geklärt, wird das Kind gerne zum Training kommen, es wird auf die Tage warten, an dem sein Training stattfindet, ein: heute ist dein Training du musst dich fertigmachen, werden Sie nicht mehr äußern müssen.

                                                             „Erfolg liegt im Handeln“, sagt Jim Rohn.